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 Lustige Geschichten zum weiter erzählen

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Jinnoji

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Anzahl der Beiträge : 28
Anmeldedatum : 24.03.08

BeitragThema: Lustige Geschichten zum weiter erzählen   Mo März 24, 2008 4:07 pm

Das geheime Tagebuch eines Fremden



Es war wieder einer jener Tage, die Licht in mein Leben brachten.
Ich fühlte es ganz genau; in jeder Faser meines Körpers, der freudig darüber zuckte, dass das Licht im Bad im Haus gegenüber an ging. Die Scheibe des Fensters, so gewölbt, dass man nur schemenhaft wahrnehmen kann wer sich dahinter befindet oder was dort gemacht wird, einfach dazwischen.

Oder besser, was SIE dort macht.
Aber es handelt sich ja um ein Bad.
Was kann man schon viel im Bad machen? – Sich waschen, baden, duschen, sich für schöne Abende richten … bla, bla, bla …
Aber ich schweife gerade vom Thema ab.

Ich war gerade dabei mein Stereoskop aufzubauen, als das Licht im Bad im Haus gegenüber mein Herz erhellte.
Sofort schreckte ich auf und erkannte bereits dunkle, schemenhafte Schatten im Bad im Haus gegenüber.

Mein Stereoskop noch nicht ganz fertig aufgebaut schaute ich hinüber zum Bad im Haus gegenüber und erkannte zu meiner Verzückung, dass SIE es war.
Schnell legte ich meine Pfeife beiseite, denn ich wusste ganz genau, wenn ich SIE sehe, sabbere ich und das Feuer meiner Pfeife würde sofort ausgehen. Das konnte ich mir nicht leisten.
Ich legte sie auf den Fenstersims und wollte mein Stereoskop fertig aufbauen, als ich die Musik im Bad im Haus gegenüber hörte.

Mein Gesicht erhellte sich. sunny

SIE würde baden, das wusste ich sofort. I love you

Ich zitterte vor Vorfreude und schnaufte und musste einen Zug aus meiner Pfeife nehmen.

Dann schaute ich wieder durch das gewölbte Fenster im Haus gegenüber und stieß dabei mein Stereoskop um. Ich fluchte, als das Glas auf dem Boden berstete.
Jetzt brauchte ich nichts mehr aufbauen.

Aber ich erkannte nun schemenhaft die Röllchen und Wölbungen IHRES Körpers durch das Fenster.
Das verzückte mich so sehr, dass der Verlust des Stereoskops nicht mehr so schlimm für mich war – auch wenn das Ding scheißteuer war.
Ich erkannte IHR wallendes Haar.

*TROPF*


Mist, ich sabberte wieder auf mein Hemd.
Es war ein Traum für mich SIE zu sehen, auch wenn ich SIE nicht wirklich richtig sehen konnte – wegen dem Fenster.

*TROPF*
*TROPF*


Mist, ich bekomm meine Körperflüssigkeiten nicht unter Kontrolle – peinlich.
Aber da steht SIE – nackt.
Und nur dieses beschissene, gewölbte Fenster zwischen mir und IHR – könnte ich doch das Scheißding wegzaubern.

*SABBER*
*TROPF*
*AUSLAUF*


SIE steigt in die Wanne und entzieht sich aus meinem Blickwinkel.

Ich saugte schnell an meiner Pfeife bis mein Sabber das Feuer darin erlöschte.

*SABBER*
*TROPF*


Ich konnte mir schon vorstellen, wie der Schaum – WOAAR, überall Schaum *TRIEF* – sich um IHRE schönen Kurven schmiegte.
Und diese Beine, nie konnte ich sie so sehen.

Dieses Fenster, dieses beschissene Fenster im Haus gegenüber.
Ach, wäre es nur nicht da.

Röntgenaugen.
Ja, genau, Röntgenaugen genau wie die von Superman.
Die könnte ich brauchen.

Beine, Schaum, Kurven und nackte Haut.
Mir schwinden die Sinne. Was würde ich geben, nur um sie sehen und einmal berühren zu dürfen – meine Seele verkaufen zum Bleistift.

*SABBER*

Ich könnte am ganzen Leibe zittern bei dieser Vorstellung.
Ich vergaß die Zeit; auch das beschissene Fenster vergaß ich – und sabberte bis meine Pfeife überlief.

Es ging dann alles so schnell.

SIE musste wie ein D-Zug, wie der ICE der Zukunft, wie eine junge Gazelle aus der Wanne gestiegen,
sich abgetrocknet,
IHRE Kurven verdeckt und
das Bad verlassen haben, denn das Licht im Bad im Haus gegenüber war erloschen.

Und ich hatte nichts gesehen – hatte es verpasst.
Ich Trottel war eingeschlafen.
„Ist ja auch immer das Gleiche. Es wird spannend und ich schlafe ein. Und vollgesabbert wache ich wieder auf.“

So fluchte ich und stellte fest:

„Mit 106 Jahren, Rheuma, den grauen Star und mit der Pfeife in der Hand und den Drang zu perversen Voyeurismus sollte man eigentlich deutlich Männer von Frauen auseinander halten können.“
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